Vom 12.-13.06.2008 fand unter Moderation von Frau Gabriele Jansen, Publishing Director der INSPECT, das Forum Automatica in München statt.
Gabriele Jansen,
Publishing Director der INSPECT
Die Automatica 2008 fand vom 10.-13. Juni 2008 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt. Dabei standen innovative Neuentwicklungen im Zentrum der Präsentationen die den Weg in eine effiziente Zukunft wießen. Ein klares Ausstellungsspektrum, das in enger Zusammenarbeit mit führenden Unternehmen der Robotik- und Automationsindustrie entwickelt wurde, bildete die gesamte Wertschöpfungskette der Automatisierung ab.
Dabei zählen die Schlüsseltechnologien Montage- und Handhabungstechnik, Robotik und Bildverarbeitung zu den Kernbereichen. Neben neuesten Trends stehen innovative Lösungsmöglichkeiten, die eine weitere Optimierung der Produktionsprozesse erlauben, im Vordergrund. Hinter dem industriegetriebenen Konzept der Automatica steht der VDMA Robotik + Automation als ideell-fachlicher Träger.
Zum Rahmenprogramm während der Messe zählte unter anderem auch das Automatica Forum, ein hochkarätig besetztes Vortragsprogramm, das an allen vier Messetagen in der Communication Area in Halle 1,also direkt auf dem Messegelände und damit leicht erreichbar für alle Messebesucher, stattfand.
In Zusammenarbeit mit der Messe München hat die INSPECT den Bildverarbeitungsteil des Forums gestaltet und diesen auch während der Messe präsentiert.
Forum Automatica, Neue Messe MünchenCommunication Area, Halle 1
Donnerstag, 12. Juni 2008
10:00-10:45:
Vision Sensor, Smart Camera oder PC-System Differenzierung und Entscheidungskriterien, Lars Fermum - Stemmer Imaging
10:45-11:30:
Die Vielfalt des maschinellen Sehens in der Montage- und Handhabungstechnik, Michael Stöcker - Rohwedder
11:30-12:15:
Qualitätsdatenrückfluss und Qualitätsmanagement am Beispiel deroptischen 3D Inline-Messtechnlk, Holger Wirth - Metronom
12:15-13:00:
The fully integrated Robot Vision, Thomas Schneider - Fanuc Robotics
Freitag, 13. Juni 2008
10:00-10:45:
Kamera Buzz Words - worauf kommt es wirklich an,Jörg Clement - Point Grey Research
10:45-11:30:
Automatische Prüfung von Laser- und Punktschweißverbindungen in der Automobilindustrie mittels Wärmeflussthermographie, Christoph Döttinger - Thermosensorik
11:30-12:15:
Erfolgsfaktor Optik und Beleuchtung beim Einsatz von Bildverarbeitung, Norbert Schuster - Vision & Control
12:15-13:00
Inline Kameraprüfung in der Solarzellen- und der Solarmodulproduktion Erich Butzer - Vitronic
Vision Sensor, Smart Camera oder PC-System: Differenzierung und Entscheidungskriterien
Lars Fermum - STEMMER IMAGING GmbH Inhalt:
Die Vielfalt der am Markt angebotenen Bild-verarbeitungs-Systeme ist enorm.Die Bandbreite reicht heute vom flexiblen High-End-BV-System bis hinunter zum einfachen optischen Sensor mit sehr eingeschränktem Funktionsbereich.Für den Anwender ergibt sich daraus die Schwierigkeit, das optimale System für seine jeweilige Applikation zu finden. Der Vortrag erläutert die aktuellen technischen Unterschiede der verschiedenen Systeme und zeigt mögliche Einsatzfelder anhand von Beispielen auf.
Inhalt:
Die Industrielle Bildverarbeitung ist das „maschinelle Auge" in automatisierten Montageprozessen. Anwendungen in der Montage und Handhabungstechnik gehören heute bereits zum anerkannten Stand der Technik. Anhand von Praxisbeispielen wird hier dargestellt, welche Vielfalt an Anwendungsmöglichkeiten existieren und bereits mit Erfolg realisiert wurden. Dabei wird auf wirtschaftliche und qualitative Aspekte eingegangen.
Inhalt:
Anhand der optischen 3D Inline-Messtechnik im Automobilbau werden moderne Methoden des Qualitätsmanagements aufgezeigt, die in kürzeren Regelkreisen und zu einer hohen Akzeptanz der fertigungsintegrierten Messtechnik führen.
Inhalt:
Die Zielsetzung dieser Präsentation ist es zu zeigen, wie mächtig und wertvoll ein wirklich integriertes Robot Vision-System für Systemhäuser und Anlagenbauer ist und wie dadurch ihre Wettbewerbsposition im Markt gestärkt werden kann.
Inhalt:
Ein Ingenieur, der die Aufgabe hat, für seine Applikation die richtige Kamera auszuwählen, trifft auf eine ganze Reihe von buzz words (oder Schlagwörtern) wie z.B. Auflösung, Frame Rate, Datentiefe, Interface, Dynamikbereich, Sensortyp, usw. Diese Präsentation wird die Grundlagen dafür vermitteln, Bildverarbeitungsapplikationen erfolgreich zu lösen durch Fokussierung auf die Merkmale und Charakteristiken der im Markt verfügbaren Kameras.
Inhalt: Die Wärmeflussthermografie ist ein neuartiges zerstörungsfreies Prüfverfahren. Das Messprinzip ist einfach: Ein Bauteil wird inhomogen, z.B. durch einen Lichtblitz erwärmt, um einen Wärmefluss durch den zu prüfenden Bereich zu erzeugen. Eine Infrarotkamera misst bildgebend die Auswirkungen des Wärmeflusses an der Bauteiloberfläche. Vollautomatische Anlagen - basierend auf diesem Prinzip - haben sich bei der Prüfung von Fügeverbindungen im Serieneinsatz der Automobilindustrie bewährt.
Inhalt: Die Software kann nur auswerten, was die Kamera sieht. Die Einheit von Optik und Beleuchtung zur Erkennung der entscheidenden Features wird in diesem Vortrag an Fallbeispielen demonstriert. Es wird die Frage beleuchtet, wann Standard-Optiken ausreichen und wann Sonderobjektive entwickelt werden müssen. Zukünftige Entwicklungen von Optik und Beleuchtung für die Bildverarbeitung und der Platz der KMUs in diesen Prozessen werden aufgezeigt.
Inhalt:
Optische Qualitätskontrolle in der Produktion von Wafern, Solarzellen und Solarzellenmodulen trägt entscheidend zu qualitativ hochwertigen und eindeutig klassifizierten Produkten bei. In vielen Produktionsschritten werden bereits hoch spezialisierte Kamerasysteme für Inspektionsaufgaben und Automatisierung eingesetzt. Im Mittelpunkt stehen komplexe Prüfungen von Geometrie und Kontur, p-Rissbildung, Oberflächen und Druck, Farbe bzw. Schichtdicke. Besonders wirtschaftlich dabei: Einige der Prüfsysteme integrieren die Qualitätsprüfung in Systeme, die zur Automation ohnehin erforderlich sind.