Technologie- und Innovationspark Jena GmbH |
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Am 23.05.2008 fand die offizielle Eröffnung des neu errichteten Technikums zum 15. Jubiläum des Gründerzentrums auf dem Beutenberg in Jena statt.
Der Technologie- & Innovationspark Jena GmbH ist die Netzwerkmanagementeinrichtung für NEMO-SpectroNet. Der Geschäftsführer Dipl.-Ing. Randolf Margull wirkt zugleich als Netzwerkmanager. Mit der Errichtung des neuen Technikums war eine Investition von etwa 2,5 Mio € verbunden. Der Freistaat Thüringen förderte das Projekt mit knapp 2 Mio €. Mit seinen zwei Geschossen verfügt das Technikum über eine Fläche von etwas mehr als 700 m² kleinteiliger Büro-, Werkstatt- und Produktionsflächen. Darüber hinaus bieten die beiden offen gehaltenen Untergeschosse auf einer Fläche von knapp 1.100 m² Platz für 44 Pkw-Stellplätze. Der Entwurf des Neubaus entstammt einem Realisierungswettbewerb aus dem Jahr 2003. Ziel war es, einerseits eine sich selbstbewußt artikulierende neue Architektur zu schaffen, andererseits sollte das Technikum nicht in Konkurrenz zum Bestandsgebäude treten. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Organisation der vertikalen Erschließung. Mit einem neuen offenen Treppenhaus kombiniert mit einem Lastenaufzug galt es, sowohl das bestehende als auch das neue Gebäude zu versorgen. Im Rahmen des Projektes ÖkoProfit der Stadt Jena wurden wir dahingehend sensibilisiert, die Möglichkeiten des Einsatzes regenerativer Energien in der Planungsphase prüfen zu lassen. Das haben wir gemeinsam mit dem dem Büro AEP Gera getan. Letztendlich haben wir uns für den Einsatz von 2 Wärmepumpen mit einer Heizleistung von jeweils 29 kw entschieden, die über 2x6 Sonden in einer Tiefe von 85 m unter der Bodenplatte versorgt werden. Komplett unabhängig von der Fernwärmeversorgung oder sonstigen fossilen Brennstoffen erfolgt mittels Betonkernaktivierung im Winter die Wärmeversorgung und im Sommer eine automatische Kühlung. Mit einem zusätzlichen Investitionsaufwand von ca. 65.000 € erschlossen wir uns ein jährliches Einsparpotenzial von 104.000 kWh Fernwärme. Damit wird gleichzeitig etwa 14.500 kg weniger CO2 frei gesetzt. Mit der Ansiedlung von 7 Unternehmen mit insgesamt 40 Beschäftigten zusätzlich zu den 59 bereits ansässigen zumeist technologieorientierten Existenzgründern und jungen Unternehmen ist die Kapazitätsgrenze unserer Häuser allerdings schon wieder erreicht. Aus diesem Grund werden wir in den nächsten Monaten die Chancen einer weiteren Entwicklung unseres zweiten Standortes nahe des Fachhochschul-Campus ausloten. Unser erklärtes Ziel als Gründerzentrum ist es, das Jenaer Innovationssystem weiter zu stärken und Impulsgeber zu sein für die weitere Vernetzung der verschiedenen Akteure in Wissenschaft, angewandter Forschung und regionaler Wirtschaft, um daraus neue Innovationspotenziale für Existenzgründer und junge Unternehmen erschließen zu können. Den Artikel selbst, die Agenda sowie die Pressemeldungen der regionalen Zeitungen TLZ & OTZ können Sie hier downloaden: Technologie- und Innovationspark Jena - Bildergalerie
Hier finden Sie ausgewählte Bilder von der offiziellen Eröffnung des neu errichteten Technikums zum 15. Jubiläum des Gründerzentrums auf dem Beutenberg.
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