Workshop - Nachhaltige Finanzierung von Netzwerken Berlin |
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Am 04.07.2008 fand in Berlin der Workshop „Nachhaltige Finanzierung von Netzwerken“ statt. Finanzierung von Netzwerken – aber wie? Zentrale Frage bei der Initiierung und dem Management von Netzwerken ist die Finanzierung, denn ein an den Bedürfnissen der Mitglieder ausgerichtetes Management ist zeit- und kostenintensiv. Die finanzielle Ausstattung der Geschäftsstelle hat aber großen Einfluss auf deren Leistungsfähigkeit. So vielfältig wie die deutsche Netzwerklandschaft ist, sind aber auch die entsprechenden Finanzierungsmodelle. Es gibt z. B. privat getragene Netzwerke, zu 100 % durch Landes- oder Bundesmittel finanzierte oder auch solche, deren Finanzierung von Anfang an degressiv gestaltet ist und die daher den Anteil der privaten Mittel signifikant steigern müssen. Bewährte Methoden sind u. a. Mitgliedsbeiträge einzuführen und auf das Netzwerk abgestimmte, bedarfsorientierte sowie kostenpflichtige Serviceleistungen zu entwickeln, die den Mitgliedern einen so hohen Mehrwert bieten, dass sie dafür zu zahlen bereit sind. In der Initiative Kompetenznetze Deutschland gibt es viele Netzwerke, die es erfolgreich schafften, eine eigenständige Netzwerkfinanzierung zu etablieren. Unter dem Motto „Lernen vom Club der Besten“ trafen sich am 04.07.2008 mehr als 40 Teilnehmer, darunter zahlreiche Koordinatoren von Netzen, die noch nicht Mitglieder der Initiative sind, zum Workshop „Nachhaltige Finanzierung von Netzwerken“, um sich über Finanzierungsvarianten und die Konzipierung von Serviceleistungen auszutauschen. Während des Workshops präsentierten 3 Netzwerke der Initiative ihre jeweils spezifischen Finanzierungsmodelle. Auf der Grundlage des Wettbewerbes „Kompetenznetz 2008“ präsentierten Claudia M. Buhl und Dr. Gerd Meier zu Köcker die Bedeutung von Serviceangeboten für die Leistungssteigerung von Netzwerken und veranschaulichten, unter welchen Voraussetzungen und in welchen Handlungsfeldern wie z. B. Personaldienstleistungen, Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen oder Internationalisierungsaktivitäten Serviceleistungen entwickelt werden könnten. Um dem Anspruch von Netzwerken, dem „Networking“, auch gerecht zu werden, trafen sich die Teilnehmer im Anschluss an den Workshop in der Geschäftsstelle zum Kontakte knüpften und Erfahrungsaustausch.
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