43. Heidelberger Bildverarbeitungsforum Herrenberg

43. Heidelberger Bildverarbeitungsforum, 06.07.2010, Herrenberg
Heute steht jeder, der Bildverarbeitungsalgorithmen praktisch implementieren will, vor der großen Herausforderung, welche Plattform er wählen soll. Nachdem es lange aussah, als würde nur noch eine Architektur, nämlich Standard CPUs überleben, haben sich alternative Hardwarearchitekturen wie digitale Signalprozessoren (DSP) und feldprogrammierbare Gate Arrays (FPGA) stürmisch weiterentwickelt. Hinzu kommt, dass grafische Prozessoren (GPU) so massiv die Rechenleistung vorangetrieben haben, dass es offen ist, ob die GPU die klassische CPU verdrängen wird. Gemeinsamer Nenner aller heutigen Rechnerarchitekturen ist, dass sie auf die eine oder andere Weise eine parallele Verarbeitung durchführen und damit den Entwickler von Bildverarbeitungssoftware vor neue Herausforderungen stellen.

Das 43. Heidelberger Bildverarbeitungsforum mit dem Schwerpunktthema Hardwarearchitekturen für die Bildverarbeitung berichtet über die aktuellen Entwicklungen. Namhafte Experten geben Antworten auf die wesentlichen Fragen, die sich dem heutigen Bildverarbeiter stellen: Welche Architektur ist für meine Anwendung am besten geeignet? Wie schnell sind welche Algorithmen auf welcher Architektur? Wie steht es mit anderen Kriterien - außer der Rechengeschwindigkeit - wie erforderlicher Entwicklungsaufwand, langfristige Verfügbarkeit der Plattformen, Bedienerfreundlichkeit von Entwicklungstools und Energieverbrauch?

In den Vorträgen werden alle wesentlichen Hardwarearchitekturen für die Bildverarbeitung angesprochen: DSP, FPGA, GPU und Parallelverarbeitung mittels Single-Instruction-Multiple-Data (SIMD) Instruktionssätzen und Multicore-Architekturen. Zusätzlich geben die Referenten einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.

Neben den ausgedruckten Vorträgen wird eine DVD mit einer elektronischen Version der Vorträge ausgegeben. Diese enthält auch die Unterlagen der meisten früheren Foren. Hierdurch wird den Teilnehmern in idealer Weise die Nacharbeit und das weitere Selbststudium ermöglicht. Die Pausen bieten eine gute Gelegenheit zur Diskussion, zum Erfahrungsaustausch und zum Knüpfen neuer Kontakte sowie die Möglichkeit, sich näher über die Forschungsarbeiten der lokalen Gastgeber zu informieren. Besonders sei auch auf die begleitende Industrieausstellung hingewiesen, auf der diverse Architekturen und Softwaresysteme demonstriert werden.

Quelle: 100706_00_programm.pdf
 
DSP-Architekturen für Bildverarbeitungsanwendungen - Dipl.-Ing. Carsten Strampe, Imago Technologies GmbH, Florstadt 100706_01_strampe_imago_technologies.pdf

DSP-Architekturen für Bildverarbeitungsanwendungen

Dipl.-Ing. Carsten Strampe - Imago Technologies GmbH, Florstadt
FPGA-Architekturen für die Bildverarbeitung - Prof. Dr. Udo Kebschull, Kirchhoff-Institut für Physik, Universität Heidelberg 100706_02_kebschull_uni_heidelberg.pdf

FPGA-Architekturen für die Bildverarbeitung

Prof. Dr. Udo Kebschull - Kirchhoff-Institut für Physik, Universität Heidelberg
GPU-Architekturen für die Bildverarbeitung - Dr. Timo Stich, Nvidia GmbH, Aachen 100706_03_stich_nvidia.pdf

GPU-Architekturen für die Bildverarbeitung

Dr. Timo Stich - Nvidia GmbH, Aachen
GPU-basierte Bildverarbeitung - Prof. Dr. Horst Bischof, Institute for Computer Graphics and Vision, TU Graz 100706_04_bischof_tu_graz.pdf

GPU-basierte Bildverarbeitung

Prof. Dr. Horst Bischof - Institute for Computer Graphics and Vision, Technische Universität Graz
Single Instruction Multiple Data (SIMD) Bildverarbeitung - Prof. Dr. Bernd Jähne, Heidelberg Collaboratory for Image Processing (HCI), Heidelberg 100706_05_jaehne_uni_heidelberg.pdf

Single Instruction Multiple Data (SIMD) Bildverarbeitung

Prof. Dr. Bernd Jähne - HCI, Universität Heidelberg, Heidelberg
A portable approach to image processing and computer vision: from FPGAs to Power 7 - Dr. H. Peter Hofstee, IBM Systems and Technology Group, Austin, Texas, USA A portable approach to image processing and computer vision: from FPGAs to Power 7

Dr. H. Peter Hofstee, IBM Systems and Technology Group, Austin, Texas, USA

Die Volltexte der Vorträge erhalten Sie auf Anfrage von

Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. Bernd Jähne
Heidelberg Collaboratory for Image Processing (HCI)
am Interdisziplinären Zentrum für
Wissenschaftliches Rechnen (IWR)
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Speyerer Straße 4-6
69115 Heidelberg
Telefon: 06221 54 8827
Fax: 06221 54 8850
E-Mail: Bernd.Jaehne@iwr.uni.heidelberg.de
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